Andalusien ist der Inbegriff des südspanischen Lebensgefühls – sonnenverwöhnte Strände, maurische Paläste und die Leidenschaft des Flamenco. Die Reise beginnt in Sevilla, der Hauptstadt Andalusiens, mit der imposanten Kathedrale, der Giralda und dem königlichen Alcázar. Die Altstadt mit ihren engen Gassen und lebhaften Plätzen ist ein Erlebnis für sich. Von hier aus führt die Route nach Córdoba, berühmt für die Mezquita, eine einzigartige Moschee-Kathedrale, die die wechselvolle Geschichte der Region widerspiegelt.

Das absolute Highlight ist Granada mit der Alhambra, einer der beeindruckendsten Palastanlagen der Welt. Die maurischen Gärten, die kunstvollen Stuckarbeiten und der Blick auf die Sierra Nevada sind unvergesslich. Eine rechtzeitige Ticketreservierung ist hier Pflicht – am besten schon Wochen vor der Reise. Die engen Gassen des Albaicín-Viertels laden zum Schlendern und Verweilen ein.

Weiter geht es an die Costa del Sol mit Städten wie Málaga, der Geburtsstadt Picassos, und dem glamourösen Marbella. Die Küste ist geprägt von kilometerlangen Sandstränden und einer lebhaften Strandpromenade. Der südlichste Punkt der Reise ist Tarifa, wo das Mittelmeer auf den Atlantik trifft – ein Paradies für Kitesurfer und Windsurfer.

Für Wohnmobilfahrer gibt es entlang der gesamten Küste gut ausgebaute Stellplätze. Allerdings ist die Costa del Sol im Hochsommer extrem voll – die beste Reisezeit ist daher der Frühling (April–Juni) oder der Herbst (September–Oktober), wenn die Temperaturen angenehm sind und die Touristenströme abebben.

⭐ Insider-Tipp: In Granada die Alhambra bei Nacht besichtigen – die nächtliche Beleuchtung der Paläste ist magisch. Und in Tarifa unbedingt einen Walbeobachtungs-Trip buchen – hier kann man mit etwas Glück Delfine und Wale sehen.

Andalusien ist das Herz Spaniens – eine Region voller Kontraste, Leidenschaft und Schönheit, die man am besten mit offenem Herzen und einem leeren Magen entdeckt.