Das Herz Spaniens ist geprägt von endlosen Weiten, mittelalterlichen Dörfern und einer reichen römischen Geschichte. Die Route beginnt in Madrid, der pulsierenden Hauptstadt mit dem Prado-Museum, dem Königspalast und dem lebhaften Plaza Mayor. Von hier aus führt die Reise nach Toledo, der "Stadt der drei Kulturen", wo Christen, Juden und Muslime jahrhundertelang zusammenlebten. Die Altstadt mit ihren verwinkelten Gassen und der imposanten Kathedrale ist ein UNESCO-Weltkulturerbe.
Weiter geht es in die Extremadura, eine der ursprünglichsten Regionen Spaniens. Cáceres beeindruckt mit seiner vollständig erhaltenen mittelalterlichen Altstadt, die wie aus der Zeit gefallen wirkt. Die Stadt ist ein Paradies für Fotografen und Geschichtsinteressierte. Mérida hingegen ist die römische Hauptstadt der Region – hier findet man eines der besterhaltenen römischen Theater und Amphitheater Spaniens.
Der letzte Höhepunkt ist Salamanca mit seiner berühmten Universität, einer der ältesten Europas, und der prächtigen Plaza Mayor, die zu den schönsten Plätzen Spaniens zählt. Die Stadt ist bekannt für ihr nächtliches Leben und ihre lebendige Studentenatmosphäre.
Die Extremadura ist eine der am dünnsten besiedelten Regionen Spaniens – perfekt für Wohnmobilfahrer, die Ruhe und Einsamkeit suchen. Die Stellplätze sind oft kostenlos und liegen inmitten der atemberaubenden Landschaft. Die beste Reisezeit ist der Frühling (April–Juni) und der Herbst (September–November), wenn die Temperaturen mild sind und die Landschaft in voller Blüte steht.
Zentralspanien und die Extremadura sind eine Reise in die Vergangenheit – ruhig, ursprünglich und voller Überraschungen. Wer die ausgetretenen Pfade verlassen möchte, ist hier genau richtig.
